Keine Zeit, dich durch Angebote und Preislisten zu arbeiten? Lass uns kurz sprechen – du bekommst eine ehrliche Einschätzung für dein Budget.
Was kostet eine Marketingagentur?
Eine Marketingagentur kostet in Deutschland meist 80 bis 180 € pro Stunde. Laufende Betreuung wird oft als monatlicher Retainer abgerechnet und liegt grob zwischen 1.000 und 10.000 €. Projekte wie eine Website oder ein Imagefilm laufen meist zum Festpreis. Werbebudget für Google oder Meta kommt immer separat dazu.
Eine seriöse Einheitspreisliste gibt es nicht. Ein Freelancer, der einmal im Monat deinen Google-Ads-Account prüft, und eine Agentur, die Website, Social Media und Video steuert, spielen in verschiedenen Ligen. Die Übersicht zeigt, was du je nach Anbieter erwarten kannst.
Stundensatz, Tagessatz, Festpreis oder Retainer: Welches Preismodell passt?
Agenturen rechnen nach 5 Modellen ab: Stundensatz, Tagessatz, Festpreis, Retainer und Performance-Modell. Für klar umrissene Projekte ist der Festpreis die beste Wahl, für laufende Betreuung der Retainer. Stundenabrechnung passt nur für kleine, offene Aufgaben, weil die Kosten sonst schwer planbar bleiben.
Ein Retainer ist ein festes Monatshonorar für einen vorher vereinbarten Leistungsumfang. Du zahlst nicht für Stunden, sondern für Ergebnisse wie Beiträge, Kampagnen oder Reportings. Entscheidend ist, dass der Umfang schriftlich feststeht. Sonst vergleichst du Pauschalen, ohne zu wissen, was drinsteckt.
Was kosten einzelne Marketingleistungen?
Die Kosten hängen stark von der Leistung ab. Eine Firmenwebsite kostet einmalig meist 3.000 bis 15.000 €. Social Media Management liegt bei 500 bis 8.000 € im Monat, ein Imagefilm ist ab einem kompakten vierstelligen Budget möglich. SEO und Google Ads laufen monatlich, das Werbebudget kommt jeweils dazu.
Wie sich diese Spannen genau zusammensetzen, zeigen unsere Detailbeiträge zu den Kosten einer Website und den Kosten eines Imagefilms.
6 Faktoren, die den Preis einer Marketingagentur bestimmen
Sechs Faktoren bestimmen, was eine Marketingagentur kostet: Leistungsumfang, Content-Produktion, Spezialisierung, Preismodell und Laufzeit, Mediabudget und Tools sowie dein eigener Anteil an der Arbeit. Wer diese Hebel kennt, liest Angebote richtig und weiß, wo er sparen kann und wo nicht.
Versteckte Kosten: Was im Agenturangebot oft fehlt
Versteckte Kosten entstehen, wenn das Angebot nur das Honorar zeigt. Typisch sind Setup-Gebühren, Tool-Lizenzen, Korrekturschleifen über dem Kontingent, Provisionen auf das Werbebudget und Nutzungsrechte. Frag diese Punkte vor der Unterschrift aktiv ab. Dann vergleichst du echte Gesamtkosten statt Lockpreise.
Diese Punkte solltest du in jedem Angebot prüfen:
- Setup und Onboarding: einmalige Gebühr für Strategie, Zugänge und Einrichtung.
- Tool-Lizenzen: Planungs-, Analyse- oder Reporting-Tools, die weiterberechnet werden.
- Korrekturschleifen: Wie viele sind enthalten, was kostet jede weitere?
- Mediaprovision: ein Prozentsatz auf dein Werbebudget zusätzlich zum Honorar.
- Nutzungsrechte: Musik, Bilder und Darsteller, vor allem bei bezahlter Werbung.
- Reise- und Produktionskosten: Anfahrt, Locations, Equipment-Miete bei Drehs.
- Laufzeit und Kündigung: Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und wem Inhalte und Zugänge danach gehören.
Ein günstiges Honorar mit vielen Zusatzposten ist am Ende oft teurer als ein ehrlicher Komplettpreis.
Full-Service-Agentur oder mehrere Dienstleister?
Eine Full-Service-Agentur bündelt Strategie, Website, Content und Ads bei einem Team. Mehrere Einzeldienstleister wirken pro Leistung oft günstiger, kosten dich aber Abstimmungszeit, doppelte Briefings und Reibung an den Schnittstellen. Sobald mehr als zwei Kanäle zusammenspielen sollen, ist Full-Service meist die günstigere Gesamtlösung.
Die Koordination mehrerer Dienstleister taucht auf keiner Rechnung auf. Sie kostet trotzdem Geld. Laut Statistischem Bundesamt zahlten Arbeitgeber in Deutschland 2025 im Schnitt 45 € für eine geleistete Arbeitsstunde. Mit diesem Wert sieht die Rechnung so aus:
Rund 540 € Unterschied pro Monat, nur für Abstimmung. Dazu kommen Fehler an den Schnittstellen. Die Website passt nicht zur Kampagne, oder das Video ist im falschen Format für Social Media.
Die ganze Geschichte steht in der Case Study zu PP-Performance.
Marketingagentur oder eigener Marketing Manager?
Ein eigener Marketing Manager kostet inklusive Lohnnebenkosten meist 5.600 bis 7.800 € im Monat und bringt das Know-how einer Person mit. Eine Agentur kostet oft weniger und bringt ein ganzes Team mit Spezialisten. Intern lohnt sich, wenn Marketing täglich Kerngeschäft ist. Sonst ist Auslagern meist wirtschaftlicher.
Die Gehaltsübersicht 2026 von Robert Half nennt für Marketing Manager in Deutschland Anfangsgehälter zwischen rund 56.250 und 78.250 € brutto im Jahr. Mit Arbeitgeberanteilen, Arbeitsplatz und Tools wird daraus schnell ein mittlerer vierstelliger Monatsbetrag. Video, Fotos und Ads-Expertise musst du dann oft trotzdem zukaufen.
Wann eine eigene Stelle besser ist
Ehrlich gesagt: Nicht jedes Unternehmen braucht eine Agentur. Eine interne Stelle lohnt sich, wenn täglich viel Marketing-Arbeit anfällt und Wissen über Produkte und Kunden im Haus bleiben soll. Am besten funktioniert oft die Kombination: intern steuern, extern produzieren.
Wann eine Agentur besser ist
Eine Agentur ist die bessere Wahl, wenn mehrere Kanäle zusammenspielen müssen, wenn Video eine große Rolle spielt und wenn intern niemand die Kapazität hat. Du bekommst Strategie, Produktion und Auswertung ab dem ersten Monat, ohne Recruiting und Einarbeitung.
So vergleichst du Agenturangebote richtig
Agenturangebote vergleichst du richtig, wenn du zuerst das Ziel festlegst und dann den Leistungsumfang aller Angebote auf denselben Stand bringst. Danach prüfst du Nebenkosten, Referenzen mit Zahlen und die Erreichbarkeit. Wer nur Monatspreise nebeneinanderlegt, vergleicht Äpfel mit Birnen.
So arbeitet DREMAZE
DREMAZE ist eine Full-Service Marketing Agentur aus Weikersheim und betreut Unternehmen deutschlandweit. Strategie, Foto- und Videoproduktion, Webdesign, SEO und Paid Ads kommen aus einer Hand. Jedes Projekt läuft im 5-Schritte-Flow: Discovery, Creative Concept, Creation, Launch und Evolution. Umfang und Rahmen stehen vor dem Start fest.
Wie das konkret aussieht, zeigt Bauer Immobilien. Website-Redesign, SEO-Standortseiten, strukturierte Daten und die automatische Anbindung der Immobiliensoftware greifen dort ineinander. Ergebnis: Sichtbarkeit in allen relevanten Städten, auch in KI-Suchsystemen, und ein messbarer Anstieg qualifizierter Objektanfragen. Mehr zu Websites, SEO und Google Ads findest du auf unserer Seite zu Webdesign & SEO.
Sebastian Mayer, Bürgermeister von Niederstetten, beschreibt die Zusammenarbeit als extrem zuverlässig und professionell – mit schneller Umsetzung und einem Team, das seine Zusagen hält.
Fazit: Nicht der Preis entscheidet, sondern was er bringt
Eine Marketingagentur kostet in Deutschland meist 80 bis 180 € pro Stunde oder ab etwa 1.000 € im Monat. Unsere Empfehlung: Vergleiche nie nur Honorare, sondern Gesamtkosten und Ergebnisse. Wer Web, Content und Ads verbinden will, fährt mit einer Full-Service-Agentur meist günstiger und schneller als mit mehreren Dienstleistern.
Eine Agentur für 1.000 €, die nichts bewegt, ist teurer als eine für 4.000 €, die jeden Monat Anfragen liefert. Entscheidend sind ein klarer Umfang, ehrliche Zahlen und ein Team, das Verantwortung für das Ergebnis übernimmt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Marketingagentur-Kosten
Wie viel Marketingbudget sollte ein kleines Unternehmen einplanen?
Für eine laufende Agenturbetreuung mit einem Kanal solltest du realistisch mit 1.000 bis 3.000 Euro im Monat rechnen, das Werbebudget kommt separat dazu. Wichtiger als eine feste Zahl ist das Ziel: Wer pro Monat eine bestimmte Zahl an Anfragen oder Bewerbungen braucht, rechnet vom Ziel rückwärts. Starte lieber mit einem Kanal richtig als mit drei Kanälen halbherzig.
Gibt es bei Marketingagenturen eine Mindestlaufzeit?
Bei laufender Betreuung sind Mindestlaufzeiten von drei bis zwölf Monaten üblich, weil Strategie, Content und Kampagnen eine Anlaufzeit brauchen. Projekte wie eine Website oder ein Imagefilm laufen dagegen ohne Laufzeit, dort zählt der vereinbarte Umfang. Achte im Vertrag auf Kündigungsfrist, Verlängerungsregel und darauf, wem Inhalte und Zugänge nach dem Ende gehören.
Was kostet eine Werbekampagne bei einer großen Agentur?
Bei großen Netzwerkagenturen beginnen überregionale Kampagnen mit Konzept, Produktion und Mediaplanung meist im mittleren fünfstelligen Bereich und reichen bis in den sechsstelligen Bereich, ohne Werbebudget. Für den Mittelstand ist das selten nötig. Eine Full-Service-Agentur mit eigener Produktion setzt Kampagnen für regionale oder nationale Zielgruppen oft deutlich schlanker um.
Kann ich Agenturkosten steuerlich absetzen?
Ja, Agenturhonorare für Marketing, Website, Social Media oder Videoproduktion sind für Unternehmen in der Regel Betriebsausgaben und mindern den Gewinn. Bei einer Website kann je nach Umfang eine Abschreibung über mehrere Jahre statt eines Sofortabzugs nötig sein. Wie das in deinem Fall aussieht, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.
Wie bekomme ich ein Angebot von DREMAZE?
Über ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch. Darin klären wir Ziel, Ausgangslage und Budget. Danach bekommst du eine ehrliche Einschätzung und ein individuelles Angebot mit festem Umfang. DREMAZE meldet sich innerhalb von 24 Stunden und betreut Unternehmen deutschlandweit von Weikersheim aus. Nachforderungen gibt es nicht, weil Umfang und Rahmen vor dem Start feststehen.


