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Webseite erstellen lassen: Was kostet eine Website wirklich? (Faktoren & Preise)

Was kostet eine Webseite wirklich? Erfahre, warum es keine seriöse Einheitspreisliste gibt, welche acht Faktoren dein Budget bestimmen und mit welchen laufenden Kosten du nach dem Launch rechnen musst.

Inhalt

Deine Webseite ist dein digitales Schaufenster, und sie hat rund um die Uhr geöffnet. Bevor dich ein Kunde anruft, eine Anfrage schickt oder bei dir kauft, hat er sich fast immer zuerst online ein Bild von dir gemacht. Eine starke Webseite schafft in wenigen Sekunden Vertrauen. Eine schwache kostet dich Anfragen, ohne dass du es merkst.

Sobald es an die Umsetzung geht, stellt sich aber schnell die große Frage: Was kostet eine Webseite eigentlich?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Die unehrliche wäre ein Fixpreis, der für alle passen soll. In diesem Artikel machen wir bei DREMAZE Schluss mit dem Rätselraten. Du erfährst, welche Arten von Webseiten es gibt, welche acht Faktoren den Preis bestimmen, welche laufenden Kosten für Hosting, Plugins und Wartung auf dich zukommen – und woran du auf keinen Fall sparen solltest.

  • Keine Einheitspreise: Ein Onepager und ein Onlineshop haben wenig gemeinsam. Deshalb wird jede Webseite individuell kalkuliert.
  • Die richtige Art: Ob Onepager, Landingpage, Multi-Page-Website oder Shop – die Art der Webseite beeinflusst den Preis am stärksten.
  • Die 8 Preisfaktoren: Konzept, Design, Umfang, Funktionen, Inhalte, SEO, Rechtssicherheit und CMS bestimmen das Budget für die Erstellung.
  • Laufende Kosten: Domain, Hosting, Lizenzen und Rechtstexte liegen bei kleinen Seiten meist zwischen 10 und 50 € im Monat.
  • Wartung ist Pflicht: Ohne regelmäßige Updates wird deine Webseite früher oder später zum Sicherheitsrisiko.
  • Falsch gespart: Wer an Konzept, Inhalten oder Wartung spart, zahlt am Ende meistens doppelt.

Warum es keine seriöse Einheitspreisliste gibt

Eine Visitenkarten-Seite für den Handwerksbetrieb um die Ecke und ein Onlineshop mit 2.000 Produkten, Zahlungsanbindung und Warenwirtschaft haben ungefähr so viel gemeinsam wie ein Gartenhaus und ein Bürogebäude: Beide haben ein Dach. Ein Einheitspreis für beides wäre für das kleine Projekt zu teuer und für das große schlicht unseriös.

Deshalb kalkulieren wir jede Webseite individuell auf Basis deiner echten Ziele. Transparenz heißt für uns nicht Agentur-Gequatsche, sondern volle Planungssicherheit von Anfang an: Du weißt vor dem Projektstart genau, welche Seiten und Funktionen du bekommst, welcher Rahmen gesteckt ist und wann deine Webseite online geht.

Damit du trotzdem ein Gefühl für die Größenordnung bekommst, hier ein grober Überblick über den Markt:

Weg Einmalige Kosten Laufende Kosten Geeignet für
Website-Baukasten 0 € (du baust selbst) ca. 10–50 € / Monat Private Projekte, sehr kleine Budgets
Freelancer ca. 1.000–8.000 € ca. 20–100 € / Monat Überschaubare Projekte mit klarem Umfang
Agentur ca. 3.000–30.000 € und mehr ca. 50–300 € / Monat Unternehmen, die mit ihrer Website wachsen wollen

Orientierungswerte für den deutschen Markt. Der tatsächliche Preis hängt immer von deinem Projekt ab.

Welche Arten von Webseiten gibt es?

Bevor wir über Kosten sprechen, solltest du wissen, was du eigentlich brauchst. Denn die Art deiner Webseite beeinflusst den Preis stärker als fast alles andere.

Art der Website Kurzbeschreibung Typisch für Orientierungspreis
Onepager Alle Inhalte auf einer langen Seite, die Navigation springt per Scroll zu den Abschnitten Handwerker, Gründer, Events, kleine Dienstleister ca. 1.000–4.000 €
Landingpage Eine Seite mit genau einem Ziel, z. B. Anfrage oder Anmeldung – meist für Werbekampagnen Kampagnen, Produktlaunches, Recruiting ca. 1.000–5.000 €
Multi-Page-Website Die klassische Firmenwebsite mit Unterseiten wie Leistungen, Über uns, Referenzen und Kontakt KMU, Kanzleien, Praxen, Dienstleister ca. 3.000–15.000 €
Corporate Website Großer Webauftritt mit vielen Seiten, oft mehrsprachig, mit Karrierebereich und Blog Mittelständler, Unternehmensgruppen ca. 15.000–50.000 € und mehr
Onlineshop Website mit Produktkatalog, Warenkorb, Zahlungsabwicklung und Versandlogik Händler, Hersteller, D2C-Marken ca. 5.000–50.000 € und mehr
Webanwendung / Portal Individuelle Funktionen wie Kundenlogin, Buchungssystem oder Produktkonfigurator Plattformen, digitale Dienstleistungen individuell, oft ab 20.000 €

Acht Faktoren. Ein Preis.

Diese acht Faktoren bestimmen, was die Erstellung einer Webseite kostet – bei uns und bei jeder anderen professionellen Agentur. Wer sie kennt, kann Angebote richtig lesen und weiß, an welchen Hebeln gedreht werden kann.

01

Strategie und Konzept

Der größte Hebel und der am meisten unterschätzte. Wenn klar ist, wen deine Webseite ansprechen und was sie erreichen soll, brauchst du weniger Seiten, weniger Korrekturschleifen und keine teuren Umbauten nach dem Launch. Gute Konzeptarbeit spart am Ende Geld – sie kostet es nicht.

02

Design: Template oder individuell?

Ein fertiges Template ist schnell angepasst und entsprechend günstig. Dafür sieht deine Seite am Ende aus wie hundert andere. Ein individuelles Design entsteht passend zu deiner Marke – mit durchdachten Layouts für Desktop, Tablet und Smartphone. Das braucht mehr Zeit, macht dich aber unverwechselbar.

03

Umfang und Seitenanzahl

Jede Unterseite braucht Struktur, Inhalte und Gestaltung. Ein Onepager ist deshalb deutlich schneller umgesetzt als eine Webseite mit 20 Leistungsseiten. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern dass jede Seite einen klaren Job erfüllt.

04

Funktionen und Technik

Ein Kontaktformular ist Standard. Onlineshop, Buchungstool, Kundenlogin, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu CRM und Warenwirtschaft erhöhen den Aufwand dagegen spürbar. Jede Funktion will geplant, eingerichtet, getestet und später gepflegt werden. Die wichtigste Frage lautet deshalb: Was brauchst du heute wirklich?

05

Inhalte: Texte, Fotos und Videos

Eine Webseite ist nur so gut wie ihre Inhalte. Texte, die überzeugen und bei Google gefunden werden, und echte Fotos und Videos statt Stockbildern machen den Unterschied. Lieferst du die Inhalte selbst, sinkt der Preis. Lässt du sie produzieren, steigt die Wirkung. Bei DREMAZE kommen Foto, Video und Webdesign aus einer Hand.

06

SEO und Performance

Eine Webseite, die niemand findet, bringt keine Anfragen. Saubere Struktur, optimierte Überschriften, Meta-Daten und schnelle Ladezeiten gehören bei einer professionellen Umsetzung dazu. Keyword-Recherche und Content-Strategie sind ein eigener Posten, zahlen sich aber langfristig aus.

07

Rechtssicherheit und Barrierefreiheit

Impressum, Datenschutzerklärung und ein sauber eingerichtetes Cookie-Banner sind Pflicht – Fehler können teure Abmahnungen nach sich ziehen. Als eRecht24 Agentur-Partner übergeben wir Webseiten mit aktuellen Rechtstexten. Dazu kommt Barrierefreiheit: Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele Onlineangebote, etwa im E-Commerce.

08

Content-Management und Einweisung

Du willst Texte, Bilder oder Blogbeiträge selbst pflegen? Dann braucht es ein gut eingerichtetes Content-Management-System (CMS) mit sinnvollen Vorlagen und eine kurze Einweisung für dein Team. Das kostet einmalig etwas mehr, macht dich im Alltag aber unabhängig.

Laufende Kosten: Was deine Webseite im Monat kostet

Mit dem Launch ist die Investition nicht abgeschlossen. Jede Webseite verursacht laufende Kosten – die gute Nachricht: Bei kleinen und mittleren Seiten bleiben sie überschaubar.

Kostenpunkt Orientierungswert Worum es geht
Domain ca. 10–30 € / Jahr Deine Internetadresse, z. B. dein-unternehmen.de
Hosting ca. 5–50 € / Monat Der Server, auf dem deine Webseite liegt. Billig-Hosting geht oft auf Kosten der Ladezeit.
SSL-Zertifikat meist im Hosting enthalten Verschlüsselte, sichere Verbindung (https)
E-Mail-Postfächer ca. 0–10 € / Postfach im Monat Geschäftliche Adressen mit deiner Domain
Plugin- und Theme-Lizenzen ca. 50–500 € / Jahr Premium-Erweiterungen, z. B. für Formulare, SEO oder Shopfunktionen
CMS- oder Plattformgebühren ca. 0–50 € / Monat Systeme wie Webflow oder Shopify berechnen eine monatliche Gebühr
Rechtstexte-Service ca. 10–30 € / Monat Rechtstexte, die bei Gesetzesänderungen automatisch aktualisiert werden
Cookie-Consent-Tool ca. 0–20 € / Monat Rechtssichere Einwilligung für Cookies und Tracking

Wartung: Keine Kür, sondern Pflicht

Deine Webseite ist kein Flyer, den du einmal druckst und dann vergisst. Systeme, Plugins und Browser entwickeln sich ständig weiter. Werden Updates nicht eingespielt, entstehen Sicherheitslücken – und Funktionen fallen genau dann aus, wenn du sie am dringendsten brauchst.

Eine professionelle Wartung umfasst in der Regel:

  • Updates: regelmäßige Aktualisierung von CMS, Themes und Plugins
  • Backups: automatische Sicherungen und schnelle Wiederherstellung im Notfall
  • Monitoring: Überwachung von Sicherheit und Erreichbarkeit
  • Funktionstests: Prüfung von Formularen und Funktionen nach jedem Update
  • Kleine Änderungen: Anpassungen an Inhalten nach Absprache

Für kleine bis mittlere Webseiten liegen Wartungspakete meist zwischen 30 und 150 € im Monat, Shops und Webanwendungen darüber. Die Rechnung ist einfach: Ein gehackter Shop oder eine Webseite, die tagelang offline ist, kostet dich schnell ein Vielfaches – an Umsatz, an Vertrauen und an Reparaturaufwand.

Woran du besser nicht sparst

Wenn das Budget begrenzt ist, musst du clever priorisieren. An diesen vier Stellen führt Sparen aber fast immer zu Frust:

  • Am Konzept: Die günstigste Webseite ist die, die vorher zu Ende gedacht wurde. Wer die Konzeptphase streicht, zahlt sie später in Umbauten doppelt.
  • An den Inhalten: Das schönste Design bringt nichts, wenn Texte nicht überzeugen und Stockfotos austauschbar wirken. Echte Bilder von dir und deinem Team schaffen Vertrauen.
  • Am Hosting: Ein paar Euro gespart, dafür lange Ladezeiten? Das kostet dich Besucher und Rankings bei Google.
  • An der Wartung: Eine Webseite ohne Updates ist eine offene Tür für Angreifer. Wartung ist deine Versicherung.

Fazit: Eine Webseite, die für dich arbeitet

Eine professionelle Webseite ist keine Ausgabe, sondern ein Investment, das sich bei richtiger Planung vielfach auszahlt. Eine Seite für 800 €, die keine einzige Anfrage bringt, ist am Ende teurer als eine Investition von 8.000 €, die dir jeden Monat neue Kunden liefert.

Bei DREMAZE begleiten wir dich in unserem bewährten 5-Schritte-Flow: Discovery, Creative Concept, Creation, Launch & Evolution.

Bereit für deinen nächsten Schritt? Lass uns persönlich sprechen – radikal unkompliziert, auf Augenhöhe und ohne Agentur-Gequatsche. Nach einem kurzen Austausch bekommst du von uns eine ehrliche Einschätzung für dein Budget.

Was kostet eine einfache Webseite?

Eine einfache Webseite, etwa ein Onepager, kostet bei einem Profi meist zwischen 1.000 und 4.000 €. Mit einem Baukasten geht es günstiger – dann übernimmst du Design, Texte und Technik aber selbst.

Welche laufenden Kosten hat eine Webseite?

Zu den laufenden Kosten zählen Domain, Hosting, E-Mail-Postfächer, Lizenzen für Plugins oder Plattformen sowie Rechtstexte. Bei kleinen Webseiten sind das meist 10 bis 50 € im Monat, Wartung nicht eingerechnet.

Was kostet die Wartung einer Webseite?

Wartungspakete für kleine und mittlere Webseiten kosten meist zwischen 30 und 150 € im Monat. Enthalten sind in der Regel Updates, Backups, Sicherheitsüberwachung und Funktionstests.

Ist ein Homepage-Baukasten günstiger als eine Agentur?

Auf den ersten Blick ja. Du zahlst aber mit deiner eigenen Zeit, bist an den Anbieter gebunden und stößt bei Design, SEO und Funktionen schnell an Grenzen. Wenn du über deine Webseite Kunden gewinnen willst, rechnet sich eine professionelle Umsetzung meist besser.

Wie lange dauert es, eine Webseite erstellen zu lassen?

Ein Onepager kann in zwei bis vier Wochen online sein, eine umfangreiche Firmenwebsite braucht meist sechs bis zwölf Wochen. Der größte Zeitfaktor sind oft die Inhalte – deshalb lohnt es sich, Texte, Fotos und Videos direkt mitzuplanen.

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Ein Portrait von Julian Kay, Head of Sales bei DREMAZE Media

Julian Kay

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